Die "Grüne RAG"

Zu den neuen strategischen Handlungsfeldern der RAG zählt die Nutzung erneuerbarer Energien. Die Bergbaustandorte bieten viele Ressourcen, die sich zum Beispiel für Geothermie, Windenergie, Photovoltaik, nachwachsende Rohstoffe und Pumpspeicherkraftwerke nutzen lassen. Die RAG AG und ihre Tochter RAG Montan Immobilien prüfen zurzeit gemeinsam mit Partnern unterschiedliche Möglichkeiten im Bereich der regenerativen Energien. "Wir möchten unseren unternehmerischen Beitrag zum Strukturwandel und zur Entwicklung des Ruhrgebietes zur Klimaregion der Zukunft leisten", betonte der RAG-Vorstandsvorsitzende Bernd Tönjes in einem Gespräch mit NRW-Umweltminister Johannes Remmel im Juni 2011. Tönjes weiter: "Wir wollen vor allem untersuchen, inwieweit Strom und Wärme aus erneuerbaren Energien unter Nutzung unserer bergbaulichen Infrastruktur und unserem technischen Know-how zu erzeugen sind, und ob wir einen Beitrag zur Speicherung von Strom aus erneuerbaren Quellen leisten können."

Johannes Remmel begrüßte die vorgestellten Aktivitäten: "Die RAG setzt auf die richtigen Themen. Die Zukunft gehört den erneuerbaren Energien, und wer jetzt die Weichen richtig stellt, wird zu den Gewinnern gehören. . Wir brauchen mutige Unternehmer und Unternehmen mit Visionen, die den Epochenwechsel mit innovativen Technologien vorantreiben. Die RAG hat sehr interessante und vielversprechende Konzepte in Planung."

"Wir brauchen für unser Energiesystem der Zukunft moderne und innovative Pumpspeicher-Technologien", sagte Minister Remmel. "Diese Technik hat enormes Potenzial. Wir müssen daher prüfen, wie und wo wir solche Speicherwerke einsetzen können, und einige Firmen machen dies bereits. Auch die RAG hat dazu jetzt interessante Ansätze vorgelegt."

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